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Mirabellgarten und Sound of Music: die Do-Re-Mi-Szene erklärt

Mirabellgarten und Sound of Music: die Do-Re-Mi-Szene erklärt

Salzburg Tour: Mirabell Gardens, Sound of Music & Mozart

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Wurde die Do-Re-Mi-Szene aus The Sound of Music in den Mirabellgärten gedreht?

Ja — die Mirabellgärten (Mirabellgarten) in Salzburg sind der Hauptdrehort der Do-Re-Mi-Sequenz. Die breite Steintreppe mit dem Pegasusbrunnen, der formale Parterre-Garten und die obere Terrasse sind alle aus dem Film erkennbar. Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos, und sie sind täglich ab 6 Uhr geöffnet.

Mirabellgärten: mehr als ein Drehort

Die Mirabellgärten sind wohl Salzburgs meistbesuchter einzelner Freiraum, und die Sound-of-Music-Verbindung ist ein wesentlicher Grund dafür. Aber die Gärten haben einen eigenständigen Wert jenseits des Films: Sie sind genuig einer der schönsten formalen Barockgärten in Mitteleuropa, gestaltet in derselben Epoche und Tradition, die die Schönbrunner Gärten und die Orangerie von Versailles hervorgebracht hat.

Zu verstehen, was man besucht — einen historisch bedeutsamen Barockgarten, der zufällig auch Drehort ist — hilft, den Besuch richtig einzuordnen. Die Gärten sind es für jeden Salzburg-Besucher wert, unabhängig vom Interesse an Sound of Music. Für Sound-of-Music-Fans sind sie ein Wallfahrtsort.

Schloss Mirabell: ein kurzer historischer Abriss

Das Schloss wurde 1606 von Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Mätresse Salome Alt gebaut, mit der er 15 Kinder hatte — eine außergewöhnliche häusliche Situation für eine kirchliche Persönlichkeit. Der Erzbischof nannte das Schloss „Altenau” nach ihr; sein Nachfolger benannte es in „Mirabell” (schöne Aussicht) um.

Das heutige Barockbild stammt aus den Jahren 1721–1727, als Johann Lukas von Hildebrandt — derselbe Architekt, der das Belvedere in Wien entworfen hatte — das Schloss im damals modischen Barockstil umgestaltete. Ein verheerender Brand 1818 zerstörte das meiste des Schlosses; das Äußere und der Marmorsaal blieben erhalten. Das restaurierte Gebäude gehört heute zur Salzburger Stadtverwaltung.

Mozart trat als Kind im Marmorsaal auf, hierher gebracht, um das erzbischöfliche Hofgesellschaft zu beeindrucken. Der Raum beherbergt heute die Kammerkonzertreihe, die seinen Namen trägt.

Die Gärten: Anlage und Sound-of-Music-Orte

Die Haupttreppe und der Pegasusbrunnen

Betritt man die Gärten vom Mirabellplatz aus, verläuft die Hauptachse südwärts zur Festung Hohensalzburg — ein Blick, den die Barockgestalter des 18. Jahrhunderts und die Filmregisseure von 1964 beide bewusst nutzten. Die breite Steintreppe, die vom unteren Gartenbereich zur oberen Terrasse aufsteigt, ist der Hauptdrehort: Maria und die Kinder steigen in der Do-Re-Mi-Sequenz diese Treppe auf und ab.

Der Pegasusbrunnen (ein Bronze-Pegasus auf einem Sockel, mit vier weiteren Figuren) befindet sich am Fuß dieser Achse. Die Rundtanz-Abschnitte der Do-Re-Mi-Aufnahmen nutzten den Bereich um diesen Brunnen.

Fotografische Empfehlung: Von der oberen Terrasse nach Süden für den Festungshintergrund schauen. Vom unteren Garten nach Norden für die Treppe mit dem Schloss dahinter. Das beste Licht fällt morgens (die Ostfassade des Schlosses fängt frühe Sonne) oder am späten Nachmittag.

Das formale Parterre

Der mit Hecken umrahmte Parterre-Garten auf beiden Seiten der Hauptachse hat die formale geometrische Symmetrie der Barocktradition: geschnittene Eibenhecken, Steinstatuen und Kieswege. Dieser Bereich erscheint in den Weitwinkelaufnahmen der Do-Re-Mi-Sequenz, als die Kinder zwischen den geometrischen Gartenabschnitten laufen.

Die Statuen im Parterre sind besonders bemerkenswert: 28 barocke Steinfiguren von Zwergen und allegorischen Figuren säumen die Wege — eine Tradition der Zwergskulptur, die mit Erzbischof Franz Anton Fürst von Harrach (1709–1727) verbunden ist, der eine Sammlung von Zwergen auf dem Hellbrunner Gelände hatte.

Die Engelstreppe im Schloss

Das Innere des Mirabellschlosses ist kein öffentliches Museum, aber das Haupteingangs-Treppenhaus (Engeltreppe) ist gelegentlich zugänglich, wenn das Gebäude zu den Standesamtszeiten (Dienstag- und Donnerstagvormittag) offen ist. Die Treppe ist einer der feinsten barocken Innenräume Salzburgs — Puttenfiguren und aufwändige Stuckarbeiten von Georg Raphael Donner, 1727. Einen 5-minütigen Besuch wert, wenn das Gebäude offen ist.

Die Nachbildungs-Laube: die Verwirrung klären

Viele Sound-of-Music-Touristen fotografieren die Laube in den Mirabellgärten und glauben, es sei das Filmrequisit. Das ist nicht der Fall. Die Laube in den Mirabellgärten ist eine Nachbildung, die zu Touristenzwecken aufgestellt wurde.

Die ursprüngliche Filmlaube — die für die Szenen „Ich bin sechzehn” und die Verlobungsszene verwendet wurde — befindet sich in Schloss Hellbrunn, 4 km südlich der Stadt. Sie ist als historisches Kunstwerk auf dem Hellbrunner Gelände erhalten und mit der Hellbrunn-Eintrittskarte (~13,50 € für Erwachsene) zugänglich.

Das mindert nicht die Beliebtheit der Mirabell-Laube als Fotomotiv — viele Besucher bevorzugen sie, weil sie in einem fotogeneren Gartenumfeld liegt und günstiger gelegen ist. Aber es ist gut, den Unterschied zu kennen.

Die Mirabellgärten jenseits von Sound of Music

Die Gärten als Stadtpark

Die Mirabellgärten sind ein öffentlicher kommunaler Park. Salzburger nutzen ihn für Morgenläufe, Mittagspausen und Abendspaziergänge. Diese Doppelnutzung — Touristenattraktion und alltägliche Stadtteileinrichtung — bedeutet, dass sie ganzjährig in menschlichem Maßstab belegt sind, nicht nur im Juli von Reisegruppen überflutet.

Im Juni blüht der Rosengarten am östlichen Ende des Geländes (zugänglich von der Schwarzstraße) mit Hunderten von Sorten. Lohnt für sich allein einen 15-minütigen Besuch.

Mozart-Konzerte im Marmorsaal

Der Marmorsaal des Mirabellschlosses beherbergt Kammerkonzerte nahezu jeden Abend während der Hauptsaison (April–Oktober), typischerweise ab 20 Uhr. Eintrittskarten: 35–48 €. Der Marmorsaal ist ein authentischer Repräsentationsraum des 18. Jahrhunderts, in dem Mozart gespielt hat — eine der historisch bedeutsamsten Konzertstätten Salzburgs.

Die Kombination eines Sound-of-Music-Besuchs (Morgen in den Gärten) mit einem Abendkonzert im Marmorsaal ergibt ein vollständiges Mirabell-Erlebnis an einem Tag.

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Die Verbindung zu Mozarteum und Marionettentheater

Die Mirabellgärten liegen etwa 400 Meter vom Konzerthaus Mozarteum und 600 Meter vom Marionettentheater (Schwarzstraße) entfernt. Alle drei befinden sich auf der Neustadt-Seite (rechtes Ufer) der Salzach. Ein natürlicher Vormittag: Mirabellgärten (Sound-of-Music-Atmosphäre) → Mozarteum-Außenansicht und Garten des Zauberflötenhauses → Mozart-Wohnhaus-Museum (Makartplatz, daneben) → Abendvorstellung im Marionettentheater.

Besuch in verschiedenen Jahreszeiten

Frühling (April–Mai): Die Tulpenbeete im formalen Parterre sind spektakulär. Geringere Besucherzahlen als im Sommer. Marmorsaal-Konzerte beginnen ab Ostern.

Sommer (Juni–August): Hauptsaison mit stärkstem Andrang, besonders Juli–August. Die Sound-of-Music-Touren konzentrieren sich in der Mitte des Morgens (10–12 Uhr) hier. Frühmorgendliche Besuche sind deutlich weniger überlaufen. Der Rosengarten blüht im Juni. Brunnenwasserspiele sind in Betrieb.

Herbst (September–Oktober): Weniger Besucher, schönes Licht. Der formale Garten behält seine Struktur durch Oktober. Marmorsaal-Konzerte gehen weiter.

Winter (November–März): Brunnen abgestellt, aber die formale Gartengeometrie ist noch sichtbar. Die Engelstreppe im Schloss ist im Winterlicht besonders fotogen, wenn zugänglich. Weihnachtsmarkt am Residenzplatz, 10 Gehminuten entfernt, ist eine natürliche Kombination.

Anreise und was man erwartet

Lage: Mirabellplatz, Salzburg, am rechten Salzachufer (Neustadt-Seite). 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof; 10 Minuten von der Staatsbrücke/Altstadt.

Zugang: Mehrere Eingänge — Haupteingang vom Mirabellplatz, Seiteneingang von der Schwarzstraße, Osteingang vom Rosengarten. Alle Eingänge sind ab 6 Uhr geöffnet.

Besuchermengen: Stark von Mai bis September, besonders 10–15 Uhr. Sehr gering vor 9 Uhr und nach 19 Uhr. Werktags weniger als am Wochenende.

Einrichtungen: Öffentliche Toiletten im unteren Gartenbereich. Kein Café in den Gärten; mehrere Cafés in der Schwarzstraße innerhalb von 200 Metern.

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Häufig gestellte Fragen zu Mirabellgarten und Sound of Music: die Do-Re-Mi-Szene erklärt

Welcher Teil des Mirabellgartens wurde für die Do-Re-Mi-Szene verwendet?

Die wichtigsten Drehorte: die breite Steintreppe zur oberen Terrasse (Maria und die Kinder singen hier), der Bereich um den Pegasusbrunnen (die Rundtanzsequenz), die formalen Parterre-Heckengewege und die obere Terrasse mit dem Blick nach Süden zur Festung Hohensalzburg. Der gesamte im Film sichtbare formale Garten ist Teil des Mirabellgartens.

Gibt es eine Laube im Mirabellgarten für Sound-of-Music-Fotos?

Ja — im Mirabellgarten steht eine Nachbildung der Laube. Es handelt sich jedoch um eine Reproduktion, nicht um das originale Filmrequisit. Die ursprüngliche Laube aus den Szenen „Ich bin sechzehn“ und der Verlobungsszene befand sich in Schloss Hellbrunn, wo sie noch heute steht (zugänglich mit Hellbrunn-Eintrittskarte, ca. 13,50 €).

Was sind die Öffnungszeiten des Mirabellgartens?

Die Gärten sind täglich ab 6 Uhr geöffnet. Die Schließzeit variiert je nach Saison: Mitternacht im Sommer (etwa Mai bis September), 20 Uhr im Winter. Der formale Gartenbereich (dem Schloss am nächsten) folgt diesen Zeiten. Der weitere Parkbereich drum herum ist jederzeit zugänglich. Eintritt kostenlos.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch des Mirabellgartens?

Früh morgens (7–9 Uhr) für Fotos an der Do-Re-Mi-Treppe — deutlich weniger Gedränge als nach 10 Uhr. Später Nachmittag (17–19 Uhr im Sommer) ist ebenfalls ruhiger. Mittags im Juli–August ist es am stärksten besucht: Sound-of-Music-Touren bringen gleichzeitig große Gruppen zur Treppe, was persönliche Fotos erschwert.

Was gibt es im Schloss Mirabell außer den Gärten?

Schloss Mirabell selbst (1606, nach dem Brand von 1818 neu errichtet) enthält den Marmorsaal im ersten Stock — einen barocken Repräsentationsraum aus dem 18. Jahrhundert, in dem Mozart als Kind auftrat und in dem heute Mozart-Konzerte stattfinden (35–48 € pro Person). Das Schloss beherbergt das Salzburger Standesamt; an Wochendtagmorgen sieht man möglicherweise echte Salzburger Hochzeiten in den Gärten.

Ist das Schloss Mirabell in der Salzburg Card enthalten?

Die Gärten sind ohnehin kostenlos. Die Marmorsaal-Konzerte sind ein eigenes kostenpflichtiges Angebot (nicht in der Salzburg Card enthalten). Das Schlossgebäude kann während der Bürozeiten kostenlos betreten werden für einen Blick auf die Engelstreppe — 5 Minuten wert, wenn das Gebäude offen ist.

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