Salzburger Seen und Berge in 5 Tagen: die alpine Vertiefung
Salzburg: Grossglockner High Alpine Road Day Trip
Dies ist der Autoreisenplan für Besucher, die gekommen sind, um Österreichs Berge und Seen zu sehen, statt in erster Linie seine Museen und Konzertsäle. Fünf Tage von einer Salzburgbasis aus decken die drei Bergcluster ab, die diese Region außergewöhnlich machen: die Hohe Tauern (Großglockner, Krimml, Zell am See), die Berchtesgadener Alpen (Kehlsteinhaus, Königssee) und das Salzkammergut (Hallstatt, Gosau, Wolfgangsee). Die Stadt Salzburg erscheint als Tag-eins-Orientierung und Tag-fünf-Abschied statt als Hauptevent.
Kritische saisonale Einschränkung: Dieser gesamte Reiseplan setzt Mai bis Oktober voraus. Die Großglockner Hochalpenstraße, die Eisriesenwelt und die Schafbergbahn schließen alle November bis April. Wenn Sie außerhalb dieses Fensters besuchen, lesen Sie stattdessen unseren Salzburg-Winter-Reiseplan.
Ein Auto ist für diesen Reiseplan nicht optional. Die hier beschriebenen Berge und Seen können mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht sinnvoll erreicht werden. Wenn Sie bereit sind, für jeden Ausflug geführte Touren zu nutzen, deckt unser Salzburg-5-Tages-Stadt-und-Region-Reiseplan ähnliches Terrain mit eingebauten Touroptionen ab.
Vor der Fahrt: die Route planen
Der Reiseplan ist zuerst-südlich strukturiert (Tage 1–3 in der Hohe-Tauern-Region), dann östlich (Tag 4 kehrt über Hallstatt zurück), dann Stadtabschied (Tag 5). Das vermeidet Umwege und nutzt die logischste Schleife von Salzburg.
Distanzübersicht:
- Salzburg nach Zell am See: 90 km, 1h15
- Zell am See zum Großglockner-Gipfel: 60 km, 1h30 (langsame Bergfahrt)
- Großglockner nach Krimml: 80 km, 1h30
- Krimml nach Hallstatt: 120 km, 2h (über Bruck an der Glocknerstraße und Nebenstraße)
- Hallstatt nach Salzburg: 75 km, 1h
Kraftstoff: In Salzburg und wieder in Zell am See volltanken. Die Großglockner-Straße hat keine Tankstellen. Mit vollem Tank fahren.
Großglockner-Maut: 38 € pro Pkw (2026). Zahlbar an den Mautstellen am Beginn der Großglockner Hochalpenstraße (bei Bruck an der Glocknerstraße von Norden oder bei Heiligenblut von Süden). Kreditkarte akzeptiert.
Tag 1: Salzburg nach Zell am See – in den Bergen ankommen
Morgen (09:00–11:00): Salzburger Abschied
Vor der Südfahrt 90 Minuten in der Salzburger Altstadt verbringen. Die Festung Hohensalzburg am Morgen ist 45 Minuten für die Aussicht wert – das Panorama südlich in Richtung Alpen, in die Sie bis Mittag fahren werden, ist eine nützliche räumliche Orientierung. Dann Kaffee im Café Tomaselli am Alten Markt und die A10 südlich.
Fahrt (11:00–12:15): Salzburg nach Zell am See
Die A10-Autobahn südlich von Salzburg führt durch die Tauern-Tunnel (Straßentunnel durch das Tauern-Gebirge, Maut im österreichischen Autobahnvignette enthalten). Am südlichen Ausgang erscheinen die Berge plötzlich und vollständig: die Hohe-Tauern-Gipfel, der erste Gletscherblick, der Übergang von den deutsch-österreichischen Voralpen zu den Hochalpen.
Abfahrt bei Bruck an der Glocknerstraße für morgen die Großglockner-Straße. Weiter nach Zell am See – 6 km weiter nördlich.
Nachmittag (12:30–18:00): Zell am See
Zell am See ist eine Alpen-Kurstadt am Zeller See, auf drei Seiten von Bergen umgeben. Im Sommer: Wandern, Schwimmen im See (der Zeller See ist sauber und schwimmbar, 18–22 °C Juli–August) und die Schmittenhöhebahn (vom Stadtzentrum auf 2000 m für Blicke über das Großglockner-Massiv). Im Winter: großes Skigebiet.
Die Schmittenhöhebahn nehmen (ca. 25 € Hin- und Rückfahrt) auf 2000 m. Das Gipfelplateau hat Wanderwege (leicht, gut markiert), ein Gipfelrestaurant und bei klaren Tagen Blicke über Großglockner und Kitzsteinhorn in einer Richtung und die Salzburger Alpen in einer anderen. 2,5–3 Stunden inklusive Gondel einplanen.
Zurück in die Zell-am-See-Innenstadt für einen Seepromenade-Spaziergang. Die Esplanade entlang des Zeller Sees ist eine der unterschätzten Alpenpromenaden – gute Aussichten, leichtes Gehen, Cafés. Abendessen in Zell am See: Zum Hirschen oder Villa Crazy Daisy sind verlässliche Mittelklasse-Optionen.
Übernachtung: Zell am See hat gute Mittelklasse-Unterkünfte zu erheblich niedrigeren Preisen als Salzburg im Sommer.
Tag 2: Großglockner Hochalpenstraße – ein voller Bergtag
Der Großglockner: Was man wissen sollte
Die Großglockner Hochalpenstraße ist eine 48 km lange Bergstraße, die Bruck an der Glocknerstraße (Norden) mit Heiligenblut (Süden) verbindet und den Hauptalpenkamm beim Hochtor-Pass auf 2504 m überschreitet. Sie wurde zwischen 1930 und 1935 als öffentliches Bauprojekt gebaut und ist jetzt einer der spektakulärsten Bergfahrten Europas.
Der höchste Aussichtspunkt ist die Franz-Josephs-Höhe (2369 m) auf einer Nebenstraße von der Hauptroute: ein Besucherzentrum auf einem Felsvorsprung direkt über dem Pasterze-Gletscher – mit 8,4 km Österreichs längstem Gletscher, der derzeit ca. 60 m pro Jahr zurückgeht. Der Blick von der Franz-Josephs-Höhe ist der dramatischste der gesamten Straße.
Geöffnet: Anfang Mai bis November, wetterabhängig. Die Straße schließt im Winter und bei schweren Stürmen. Den offiziellen Straßenstatus auf hochalpenstrasse.at vor der Abfahrt prüfen.
Die Fahrt (07:30–18:00)
Zell am See bis 07:30 Uhr verlassen – die Straße wird nach 10:00 Uhr belebter und die Parkplätze an der Franz-Josephs-Höhe füllen sich bis 11:00 Uhr im Juli–August.
Bei Bruck an der Glocknerstraße die Maut zahlen (38 €) und südlich fahren. Die Straße steigt über 36 Serpentinen auf 25 km. Wichtige Halte:
Fuscher Törl (2429 m): erster Hochalpenwiesen-Aussichtspunkt, Panorama nördlich über die Salzburger Voralpen, Wildblumen im Juni–Juli.
Edelweißspitze (2571 m): der höchste asphaltierte Punkt der Großglockner-Straße, auf einem kurzen Nebenast erreichbar. Blicke auf 37 Berge über 3000 m. Die Edelweißblume wächst hier wild (nicht pflücken – gesetzlich geschützt). 30 Minuten einplanen.
Hochtor-Pass (2504 m): die Hauptkammüberquerung, mit einem kleinen römischen Artefaktmuseum (Funde von der Straße, die von Römern als Handelsroute genutzt wurde). Kostenlos. 20 Minuten einplanen.
Franz-Josephs-Höhe (2369 m): das Highlight. Hier parken (kostenlos aber begrenzt) und zur Aussichtsplattform über dem Pasterze-Gletscher gehen. An einem klaren Tag füllt der Großglockner-Gipfel (3798 m, Österreichs höchster Berg) die Aussicht. Der darunter liegende Gletscher ist sofort sichtbar, gestreift mit Schmelzwasserkanälen. Das Besucherzentrum erklärt die Geologie und die Gletscherrückzugsdaten. 1,5–2 Stunden einplanen.
Lesen Sie unseren Großglockner-Hochalpenstraße-Leitfaden für das, was jeder Haltepunkt enthält und die besten Fotoperspektiven.
Praktisch: Der Großglockner-Hochalpenstraße-Tagesausflug ab Salzburg kümmert sich um den Transport für diejenigen, die lieber nicht die Bergstraße fahren.
Zurück nach Zell am See über die Nordroute (die Fahrt umkehren). Abendessen und zweite Nacht in Zell am See.
Tag 3: Krimmler Wasserfälle und Hohe Tauern Nationalpark
Morgen (08:30–13:00): Krimmler Wasserfälle
Von Zell am See westlich auf der B168 durch das Salzachtal zu den Krimmler Wasserfällen fahren (55 km, ca. 1 Stunde). Die Krimmler Wasserfälle (Krimmler Wasserfälle) sind Europas höchste mit 380 m über drei Kaskaden – das kombinierte Volumen, der Lärm und der Nebel sind an einem warmen Sommertag außergewöhnlich.
Der Wasserfallweg folgt den Kaskaden vom Talboden zum oberen Becken. 2,5–3 Stunden für die Hin- und Rücktour einplanen (der Weg steigt 450 m; er ist gut befestigt aber stetig bergauf). Wasserdichte Kleidung anziehen oder damit rechnen, gründlich benetzt zu werden – der Sprühnebel der unteren Fälle erstreckt sich im Sommer 50–80 m.
Krimml-Dorf: Das Dorf am Fuße hat Cafés und einfache Restaurants. Mittagessen hier vor der Nachmittagsfahrt.
Nachmittag (13:30–17:00): Hohe Tauern Nationalpark-Besucherzentrum
Östlich entlang des Salzachtals zurückfahren. Beim Hohe Tauern Nationalpark-Besucherzentrum in Mittersill oder Neukirchen halten – der Park umfasst 1856 km² Alpengelände und das Besucherzentrum erklärt das Ökosystem, die Gletschergeschichte und die Wildtiere (Gämsen, Steinadler, Murmeltiere). Unser Hohe-Tauern-Wanderleitfaden deckt die besten Tageswanderungen von verschiedenen Zugangspunkten ab.
Zurück Richtung Salzburg fahren, bei Bruck an der Glocknerstraße halten, oder weiter östlich nach Hallstatt/St. Gilgen für einen früheren Start an Tag 4 übernachten.
Tag 4: Hallstatt, Gosau und die Rückkehr durch das Salzkammergut
Früher Morgen (07:30–09:30): Hallstatt vor den Menschenmassen
Bei Übernachtung nahe dem Salzkammergut: bis 09:00 Uhr in Hallstatt ankommen. Das ist das kritische Timing für Sommerbesuche – das Dorf ist von 11:00 bis 16:00 Uhr überfüllt. Unser Hallstatt-Überfüllungs-Leitfaden ist die unverzichtbare Referenz.
An den Satellitenparkplätzen oberhalb des Dorfes parken (bis 09:00 Uhr im Juli–August ankommen, bevor sie sich füllen) und mit dem Bus hinunterfahren. Das Dorf in der Morgenstille erkunden: Marktplatz, Beinhaus, Seeweg. Die Skywalk-Standseilbahn (ca. 16 €) für den Luftblick funktioniert an einem klaren Morgen am besten vor 10:30 Uhr.
Die Hallstatt-Halbtagesreise ab Salzburg ist die Option ohne Auto für diesen Tag.
Vormittag (09:30–12:00): Gosausee
15 Minuten westlich von Hallstatt nach Gosau fahren. Der Vordere Gosausee (unterer See) ist ein smaragdgrüner Gebirgssee auf 933 m mit dem Dachstein-Gletscher-Massiv direkt dahinter – die spektakulärste Kulisse jedes zugänglichen Sees im Salzkammergut. Der Wanderweg um den See (5 km, 1,5 Stunden, flach und gut markiert) ist eine der schönsten leichten Wanderungen Österreichs.
Wenn Sie höher wollen: die Gosaukammbahn (ca. 25 € Hin- und Rückfahrt) steigt auf 1480 m und der Dachstein 5 Fingers-Aussichtspunkt (über eine zweite Seilbahn von Obertraun auf der gegenüberliegenden Seite des Dachstein-Massivs) bietet eine Glasbrücke, die sich über die Felsklippe auf 2700 m erstreckt, erfordert aber eine separate halbtägige Reise. Lesen Sie unseren Gosau-und-Dachstein-Leitfaden.
Mittagessen bei Gosau: der Gasthof am Seeautoparkplatz ist einfach aber gut. Forelle aus der lokalen Fischerei, Zwiebelrostbraten, kaltes Bier. 15–22 € pro Hauptgericht.
Nachmittag (13:00–18:00): Heimfahrt über den Wolfgangsee
Von Gosau auf der Nebenstraße durch Strobl zum Wolfgangsee nordlich fahren und in St. Gilgen für einen Seekaffe-Stop ankommen. Der Wolfgangsee vom St.-Gilgen-Ufer im Nachmittagslicht ist ausgezeichnet für Fotografien. Westlich auf der B158 zurück nach Salzburg weiterfahren (35 Minuten von St. Gilgen).
Tag 5: Salzburg-Stadt und der letzte Alpenabschied
Ein letzter Tag in Salzburg, um zu sehen, was an Tag 1 ausgelassen wurde.
Morgen (09:00–12:00)
Mirabellgarten (kostenlos) für das vollständige Barockgartenerlebnis. Über die Salzburger Altstadt zum Mozarts Geburtshaus gehen, falls noch nicht besucht (ca. 12 €) oder zum DomQuartier (16 €) für die Prunksäle der Residenz und den Kathedralendurchgang.
Alternativ: 20 Minuten südlich zum Untersberg für die Seilbahnauffahrt auf 1776 m fahren – der letzte Alpenblick der Reise und einer der besten Panoramaüberblicke über Salzburg und die umliegenden Berge. Unser Untersberg-Seilbahn-Leitfaden deckt ab, was zu erwarten ist. 2,5–3 Stunden einplanen.
Nachmittag (12:30–17:00): letzte Altstadt
Mittagessen im Café Tomaselli oder in einem Salzach-Ufer-Restaurant. Letzter Spaziergang durch Getreidegasse, den Alten Markt und die Salzach-Brücken. Mozartkugeln von Fürst kaufen (das Original, silber-blaue Verpackung, Alter Markt 13).
Wesentliche Logistik
Vignette (Autobahnmaut): Österreich erfordert eine Autobahnvignette (10-Tages-Vignette ca. 9,90 € an Grenzübergängen, Tankstellen und Geschäften). Ohne sie werden Kameras Ihr Kennzeichen auf der Autobahn erfassen und Sie erhalten eine Geldstrafe per Post. Vor der ersten Autobahnnutzung kaufen.
Großglockner-Maut: 38 € pro Auto, separat am Straßeneintritt zu zahlen. Nicht von der Autobahnvignette abgedeckt.
Kraftstoff: In Salzburg und in Zell am See vor dem Großglockner-Tag volltanken. Auf der Großglockner-Straße selbst gibt es keine Tankstelle.
Mietwagen: Ein Standardauto reicht für alle Straßen in diesem Reiseplan. Die Großglockner-Straße ist eine asphaltierte Bergstraße, kein Allradgeländeweg. Überprüfen Sie Ihren Mietvertrag auf Bergstraßen und Österreich.
Budgetaufschlüsselung (pro Person, mittleres Budget)
| Tag | Hauptkosten | Schätzung |
|---|---|---|
| Tag 1 | Festung + Schmittenhöhe-Gondel | 40 € |
| Tag 2 | Großglockner-Maut (pro Auto, geteilt) + Franz-Josephs-Höhe | 25 € |
| Tag 3 | Krimml Eintritt (kostenlos) + Nationalpark | 5 € |
| Tag 4 | Hallstatt Transport + Gosau | 25–40 € |
| Tag 5 | Mozart / DomQuartier + Untersberg (optional) | 20–40 € |
| Essen (5 Tage × 50 €) | 250 € | |
| Mietwagen (5 Tage × 50 €) | 250 € | |
| Gesamt | 615–650 € |
Plus Unterkunft (5 Nächte × 60–150 € = 300–750 €).
Häufig gestellte Fragen
Wann ist die Großglockner-Straße geöffnet?
Ca. Anfang Mai bis Ende Oktober, wetterabhängig. Das genaue Öffnungsdatum variiert je Jahr; die offizielle Hochalpenstraße-Website veröffentlicht das Öffnungsdatum im Frühling. Die Straße wird manchmal im Sommer wegen Stürmen oder Wartungsarbeiten vorübergehend gesperrt. Vor der Fahrt prüfen.
Ist die Großglockner-Fahrt schwierig?
Die Straße ist asphaltiert und gut gepflegt. Sie hat enge Serpentinen auf beiden Seiten und langsame Durchschnittsgeschwindigkeiten (30–40 km/h in Abschnitten). Sie müssen mit Bergfahrten vertraut sein, zuversichtlich beim Überholen in engen Abschnitten und nicht schwindelfrei beim Blick über den Rand sein. Es ist keine technische Straße, erfordert aber Aufmerksamkeit.
Kann ich den Großglockner per Tour sehen (ohne zu fahren)?
Ja. Der Großglockner-Hochalpenstraße-Tagesausflug ab Salzburg kümmert sich um alle Fahrten und enthält Kommentar zur Geschichte der Straße und der Alpenökologie. Erwägenswert, wenn Bergfahrten nicht ansprechend sind.
Lohnt es sich, Krimml zu besuchen?
Eindeutig ja, wenn Sie bereits im Zell-am-See/Kaprun-Bereich sind. Der dreistufige Wasserfall auf 380 m ist wirklich spektakulär und der Weg auf dem Pfad ist eine der großen kurzen Wanderrouten Österreichs. Es fügt dem Tag 3 1,5 Stunden Fahrzeit hinzu, ist aber jeden Kilometer wert. Lesen Sie unseren Krimmler-Wasserfälle-Leitfaden.
Was ist der beste Tag dieses Reiseplans?
Der Großglockner-Tag. Die Alpenstraße von Bruck zur Franz-Josephs-Höhe und zurück ist eine der spektakulärsten Fahrten Europas, und die Kombination aus Höhe, Gletscherblicken und Bergökologie ist einzigartig unter allem, was von einer österreichischen Basisstadt zugänglich ist.
Alternative Routen und Erweiterungen
Die Berchtesgadener Alpenseite hinzufügen
Dieser Reiseplan deckt die österreichische Alpenseite (Hohe Tauern, Krimml, Großglockner) ab, aber die bayerischen Alpen auf der deutschen Seite – Kehlsteinhaus, Königssee, Berchtesgaden – sind 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung von Salzburg. Wenn Sie diese Dimension hinzufügen möchten, ist die natürlichste Einfügung zwischen Tag 4 (Hallstatt/Gosau-Rückkehr) und Tag 5 (Salzburg-Abschied):
Tag-4-Erweiterung: Nach Hallstatt und Gosau nordöstlich nach Berchtesgaden für die Königssee-Bootsfahrt am späten Nachmittag fahren (Boote fahren bis 17:00 Uhr im Sommer). In Berchtesgaden übernachten und am nächsten Morgen zuerst das Kehlsteinhaus besuchen, bevor Sie für Tag 5 nach Salzburg zurückfahren.
Das fügt eine Nacht und einen Tag hinzu. Lesen Sie unseren Kehlsteinhaus-Besuchsleitfaden und Königssee-Bootsleitfaden für die Logistik.
Das Salzkammergut auf der Rückkehr von Hallstatt
Tag 4, wie geschrieben, führt über Gosau und den Wolfgangsee auf dem Rückweg nach Salzburg. Für diejenigen mit mehr Zeit verwandelt die vollständige Salzkammergut-Runde – mit Bad Ischl und der Kaiservilla (1h weiter) – Tag 4 in eine vollständige Seenrunde. Lesen Sie unseren Salzburg-und-Salzkammergut-4-Tages-Reiseplan für ein dediziertes Seenprogramm.
Fotografieerwägungen
Dieser Reiseplan ist außergewöhnlich für Landschaftsfotografie. Wichtige Timinghinweise:
Großglockner (Tag 2): Bestes Licht für die Franz-Josephs-Höhe ist morgens (07:30–10:00 Uhr am Gletscher), bevor sich Mittagsdunst über das Tal aufbaut. Das Edelweißspitze-Panorama liegt grob nach Norden, am besten am Vormittag.
Krimml (Tag 3): Die unteren Fälle fotografieren sich am besten am Vormittag, wenn direktes Sonnenlicht den Nebel trifft. Der Nachmittag bringt Regenbogeneffekte im Nebel. Kamera wasserdicht halten – der Nebel erstreckt sich 50+ m von der Hauptkaskade.
Hallstatt (Tag 4): Die klassische Postkartenperspektive (Dorfspiegelung im See) ist am besten von der Straße am gegenüberliegenden Ufer, im ersten Licht vor dem Wind die Oberfläche stört. Die Skywalk-Ansicht ist am besten am Vormittag, bevor Wolken auf dem Dachstein entstehen.
Gosausee: Der Dachstein-Gletscher hinter dem See wird am besten am späten Nachmittag fotografiert, wenn der Gipfelschnee orange-golden wird. Die Seespiegelung funktioniert in ruhigen Morgenbedingungen.
Lesen Sie unseren Salzburg-Fotografiespots-Leitfaden (der Gaisberg-Gipfel bietet einen der besten Salzburger Stadtbildblicke für Fotografen) für Stadtfotografietipps, die an Tag 5 hinzugefügt werden können.
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